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Прочитайте текст и выполните задания А15–А21. В каждом задании обведите цифру 1, 2, 3 или 4, соответствующую выбранному вами варианту ответа.

Die Ganztagsschulen

Eine Ganztagsschule hat das Ziel, Schüler während eines großen Teils des Tages unterzubringen. Sie ist eine Alternative zum Schulhort und wird teilweise auch als Kooperationsverbund von Schule und Schulhort betrieben. Die Ganztagsschule grenzt sich ab einerseits gegen die Normalschule (ohne Mittagessen, ohne Aufgabenhilfe oder Betreuung außerhalb der Lektionen) und andererseits gegen Internate, in denen die Kinder bzw. Jugendlichen auch den Abend, die Nacht und überdies je nachdem das Wochenende verbringen.

Die Freizeit und die Unterrichtszeit sind in der Ganztagsschule verschränkt und bilden eine Einheit. Die Kinder müssen für jeden Tag der Woche da sein: sie gehen je nach Schule meist zwischen 16 und 17 Uhr nach Hause, nachher wird oft eine Spätbetreuung angeboten. Ganztagsschulen stellen eine Schulform dar, die im Zuge der Diskussion um Chancengleichheit in ihrer Verbreitung zunimmt.

Als ein Vorteil der Ganztagsschulen gegenüber den Normalschulen wird die Möglichkeit zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern genannt, da es am Nachmittag meist lockerer zugeht als während des morgendlichen Unterrichts. Die Klassengemeinschaften verbringen längere Zeit zusammen als in anderen Schulen, was das Sozialleben positiv beeinflusst. Dazu kann der Stundenplan (Abfolge der Fächer, Pausen, etc.) den Bedürfnissen der Schüler besser angepasst werden.

Damit die Freizeit, die für die individuelle Entwicklung einer Persönlichkeit sehr wichtig ist, in einer Ganztagsschule nicht zu kurz kommt, werden in den Nachmittagsstunden mehr künstlerische oder sportliche Fächer untergebracht als in der Normalschule. Die so genannten Freizeitstunden sind mit den Unterrichtsstunden verflochten.

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und demographischen Entwicklung hält man es für sinnvoll, mittels Ganztagsschulen Möglichkeiten zu schaffen, dass beide Elternteile am Erwerbsleben teilnehmen können, da die Kinder einen großen Teil des Tages betreut sind. Anders als beim ähnlichen Konzept vormittags Schule, nachmittags Hort ist der Nachmittag meist fest in den schulischen Ablauf – mit klarem und unmissverständlichem Bildungsauftrag – integriert und hat nicht nur eine erzieherische Betreuung.

Zentrale Folgewirkung einer ganztägigen Betreuung ist, dass der erzieherische und bildende Einfluss der Eltern auf ihr Kind zu Gunsten des Einflusses der Schule abnimmt. Zudem geht den Kindern die zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit notwendige Freizeit verloren.

Zum Teil wird auch befürchtet, dass die Ganztagsschule die Schüler in ihrer psychischen und körperlichen Leistungsfähigkeit überfordert sowie dass die emotionale Bindung zu den Eltern geschwächt werden, während die Kinder andererseits verstärkt schlechten Einflüssen wie zum Beispiel von verhaltensauffälligen Mitschülern ausgesetzt sind.

Dass andere Länder mit Ganztagsschulsystem, zum Beispiel Schweden und Kanada, bei PISA besser abgeschnitten haben, wird von den Kritikern auch auf andere Umstände zurückgeführt. Vielfach seien da die Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Ausstattung der Schulen erheblich besser. Auch kleinere Lerngruppen tragen dazu wesentlich bei, dass sich die schulischen Leistungen  verbessern. Zudem ist in beiden Staaten das pädagogische und therapeutische Angebot für Problemschüler besser. Dies ist in Deutschland nicht oder kaum möglich.

Die Ganztagsschule unterscheidet sich von einer Normalschule dadurch, dass …

    1) 

der Stundenplan weniger Fächer umfasst.

    2) 

die Freizeit der Schüler zeitlich begrenzt ist.

    3) 

die Beziehungen von Lehrern und Schülern nicht so starr sind.  

    4) 

Freizeit und Lernen streng auseinandergehalten werden.



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Die Ganztagsschulen

Eine Ganztagsschule hat das Ziel, Schüler während eines großen Teils des Tages unterzubringen. Sie ist eine Alternative zum Schulhort und wird teilweise auch als Kooperationsverbund von Schule und Schulhort betrieben. Die Ganztagsschule grenzt sich ab einerseits gegen die Normalschule (ohne Mittagessen, ohne Aufgabenhilfe oder Betreuung außerhalb der Lektionen) und andererseits gegen Internate, in denen die Kinder bzw. Jugendlichen auch den Abend, die Nacht und überdies je nachdem das Wochenende verbringen.

Die Freizeit und die Unterrichtszeit sind in der Ganztagsschule verschränkt und bilden eine Einheit. Die Kinder müssen für jeden Tag der Woche da sein: sie gehen je nach Schule meist zwischen 16 und 17 Uhr nach Hause, nachher wird oft eine Spätbetreuung angeboten. Ganztagsschulen stellen eine Schulform dar, die im Zuge der Diskussion um Chancengleichheit in ihrer Verbreitung zunimmt.

Als ein Vorteil der Ganztagsschulen gegenüber den Normalschulen wird die Möglichkeit zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern genannt, da es am Nachmittag meist lockerer zugeht als während des morgendlichen Unterrichts. Die Klassengemeinschaften verbringen längere Zeit zusammen als in anderen Schulen, was das Sozialleben positiv beeinflusst. Dazu kann der Stundenplan (Abfolge der Fächer, Pausen, etc.) den Bedürfnissen der Schüler besser angepasst werden.

Damit die Freizeit, die für die individuelle Entwicklung einer Persönlichkeit sehr wichtig ist, in einer Ganztagsschule nicht zu kurz kommt, werden in den Nachmittagsstunden mehr künstlerische oder sportliche Fächer untergebracht als in der Normalschule. Die so genannten Freizeitstunden sind mit den Unterrichtsstunden verflochten.

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und demographischen Entwicklung hält man es für sinnvoll, mittels Ganztagsschulen Möglichkeiten zu schaffen, dass beide Elternteile am Erwerbsleben teilnehmen können, da die Kinder einen großen Teil des Tages betreut sind. Anders als beim ähnlichen Konzept vormittags Schule, nachmittags Hort ist der Nachmittag meist fest in den schulischen Ablauf – mit klarem und unmissverständlichem Bildungsauftrag – integriert und hat nicht nur eine erzieherische Betreuung.

Zentrale Folgewirkung einer ganztägigen Betreuung ist, dass der erzieherische und bildende Einfluss der Eltern auf ihr Kind zu Gunsten des Einflusses der Schule abnimmt. Zudem geht den Kindern die zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit notwendige Freizeit verloren.

Zum Teil wird auch befürchtet, dass die Ganztagsschule die Schüler in ihrer psychischen und körperlichen Leistungsfähigkeit überfordert sowie dass die emotionale Bindung zu den Eltern geschwächt werden, während die Kinder andererseits verstärkt schlechten Einflüssen wie zum Beispiel von verhaltensauffälligen Mitschülern ausgesetzt sind.

Dass andere Länder mit Ganztagsschulsystem, zum Beispiel Schweden und Kanada, bei PISA besser abgeschnitten haben, wird von den Kritikern auch auf andere Umstände zurückgeführt. Vielfach seien da die Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Ausstattung der Schulen erheblich besser. Auch kleinere Lerngruppen tragen dazu wesentlich bei, dass sich die schulischen Leistungen  verbessern. Zudem ist in beiden Staaten das pädagogische und therapeutische Angebot für Problemschüler besser. Dies ist in Deutschland nicht oder kaum möglich.

Im Mittelpunkt des Konzeptes einer Ganztagsschule steht/stehen …

    1) 

Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung.

    2) 

die neuen Lernformen.

    3) 

der vernünftige Stundenplan.

    4) 

das künftige Sozialleben.

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Die Ganztagsschulen

 

Eine Ganztagsschule hat das Ziel, Schüler während eines großen Teils des Tages unterzubringen. Sie ist eine Alternative zum Schulhort und wird teilweise auch als Kooperationsverbund von Schule und Schulhort betrieben. Die Ganztagsschule grenzt sich ab einerseits gegen die Normalschule (ohne Mittagessen, ohne Aufgabenhilfe oder Betreuung außerhalb der Lektionen) und andererseits gegen Internate, in denen die Kinder bzw. Jugendlichen auch den Abend, die Nacht und überdies je nachdem das Wochenende verbringen.

Die Freizeit und die Unterrichtszeit sind in der Ganztagsschule verschränkt und bilden eine Einheit. Die Kinder müssen für jeden Tag der Woche da sein: sie gehen je nach Schule meist zwischen 16 und 17 Uhr nach Hause, nachher wird oft eine Spätbetreuung angeboten. Ganztagsschulen stellen eine Schulform dar, die im Zuge der Diskussion um Chancengleichheit in ihrer Verbreitung zunimmt.

Als ein Vorteil der Ganztagsschulen gegenüber den Normalschulen wird die Möglichkeit zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern genannt, da es am Nachmittag meist lockerer zugeht als während des morgendlichen Unterrichts. Die Klassengemeinschaften verbringen längere Zeit zusammen als in anderen Schulen, was das Sozialleben positiv beeinflusst. Dazu kann der Stundenplan (Abfolge der Fächer, Pausen, etc.) den Bedürfnissen der Schüler besser angepasst werden.

Damit die Freizeit, die für die individuelle Entwicklung einer Persönlichkeit sehr wichtig ist, in einer Ganztagsschule nicht zu kurz kommt, werden in den Nachmittagsstunden mehr künstlerische oder sportliche Fächer untergebracht als in der Normalschule. Die so genannten Freizeitstunden sind mit den Unterrichtsstunden verflochten.

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und demographischen Entwicklung hält man es für sinnvoll, mittels Ganztagsschulen Möglichkeiten zu schaffen, dass beide Elternteile am Erwerbsleben teilnehmen können, da die Kinder einen großen Teil des Tages betreut sind. Anders als beim ähnlichen Konzept vormittags Schule, nachmittags Hort ist der Nachmittag meist fest in den schulischen Ablauf – mit klarem und unmissverständlichem Bildungsauftrag – integriert und hat nicht nur eine erzieherische Betreuung.

Zentrale Folgewirkung einer ganztägigen Betreuung ist, dass der erzieherische und bildende Einfluss der Eltern auf ihr Kind zu Gunsten des Einflusses der Schule abnimmt. Zudem geht den Kindern die zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit notwendige Freizeit verloren.

Zum Teil wird auch befürchtet, dass die Ganztagsschule die Schüler in ihrer psychischen und körperlichen Leistungsfähigkeit überfordert sowie dass die emotionale Bindung zu den Eltern geschwächt werden, während die Kinder andererseits verstärkt schlechten Einflüssen wie zum Beispiel von verhaltensauffälligen Mitschülern ausgesetzt sind.

Dass andere Länder mit Ganztagsschulsystem, zum Beispiel Schweden und Kanada, bei PISA besser abgeschnitten haben, wird von den Kritikern auch auf andere Umstände zurückgeführt. Vielfach seien da die Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Ausstattung der Schulen erheblich besser. Auch kleinere Lerngruppen tragen dazu wesentlich bei, dass sich die schulischen Leistungen  verbessern. Zudem ist in beiden Staaten das pädagogische und therapeutische Angebot für Problemschüler besser. Dies ist in Deutschland nicht oder kaum möglich.

Im Vergleich zum Schulhort ist der wichtigste Vorteil der Ganztagsschule, dass …

    1) 

beide Elternteile arbeiten können.

    2) 

die Entwicklung der Kinder stärker gefördert wird.

    3) 

Kinder mehr Freizeit haben. 

    4) 

Kinder bei Hausaufgaben ständig betreut werden.




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Die Ganztagsschulen

 

Eine Ganztagsschule hat das Ziel, Schüler während eines großen Teils des Tages unterzubringen. Sie ist eine Alternative zum Schulhort und wird teilweise auch als Kooperationsverbund von Schule und Schulhort betrieben. Die Ganztagsschule grenzt sich ab einerseits gegen die Normalschule (ohne Mittagessen, ohne Aufgabenhilfe oder Betreuung außerhalb der Lektionen) und andererseits gegen Internate, in denen die Kinder bzw. Jugendlichen auch den Abend, die Nacht und überdies je nachdem das Wochenende verbringen.

Die Freizeit und die Unterrichtszeit sind in der Ganztagsschule verschränkt und bilden eine Einheit. Die Kinder müssen für jeden Tag der Woche da sein: sie gehen je nach Schule meist zwischen 16 und 17 Uhr nach Hause, nachher wird oft eine Spätbetreuung angeboten. Ganztagsschulen stellen eine Schulform dar, die im Zuge der Diskussion um Chancengleichheit in ihrer Verbreitung zunimmt.

Als ein Vorteil der Ganztagsschulen gegenüber den Normalschulen wird die Möglichkeit zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern genannt, da es am Nachmittag meist lockerer zugeht als während des morgendlichen Unterrichts. Die Klassengemeinschaften verbringen längere Zeit zusammen als in anderen Schulen, was das Sozialleben positiv beeinflusst. Dazu kann der Stundenplan (Abfolge der Fächer, Pausen, etc.) den Bedürfnissen der Schüler besser angepasst werden.

Damit die Freizeit, die für die individuelle Entwicklung einer Persönlichkeit sehr wichtig ist, in einer Ganztagsschule nicht zu kurz kommt, werden in den Nachmittagsstunden mehr künstlerische oder sportliche Fächer untergebracht als in der Normalschule. Die so genannten Freizeitstunden sind mit den Unterrichtsstunden verflochten.

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und demographischen Entwicklung hält man es für sinnvoll, mittels Ganztagsschulen Möglichkeiten zu schaffen, dass beide Elternteile am Erwerbsleben teilnehmen können, da die Kinder einen großen Teil des Tages betreut sind. Anders als beim ähnlichen Konzept vormittags Schule, nachmittags Hort ist der Nachmittag meist fest in den schulischen Ablauf – mit klarem und unmissverständlichem Bildungsauftrag – integriert und hat nicht nur eine erzieherische Betreuung.

Zentrale Folgewirkung einer ganztägigen Betreuung ist, dass der erzieherische und bildende Einfluss der Eltern auf ihr Kind zu Gunsten des Einflusses der Schule abnimmt. Zudem geht den Kindern die zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit notwendige Freizeit verloren.

Zum Teil wird auch befürchtet, dass die Ganztagsschule die Schüler in ihrer psychischen und körperlichen Leistungsfähigkeit überfordert sowie dass die emotionale Bindung zu den Eltern geschwächt werden, während die Kinder andererseits verstärkt schlechten Einflüssen wie zum Beispiel von verhaltensauffälligen Mitschülern ausgesetzt sind.

Dass andere Länder mit Ganztagsschulsystem, zum Beispiel Schweden und Kanada, bei PISA besser abgeschnitten haben, wird von den Kritikern auch auf andere Umstände zurückgeführt. Vielfach seien da die Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Ausstattung der Schulen erheblich besser. Auch kleinere Lerngruppen tragen dazu wesentlich bei, dass sich die schulischen Leistungen  verbessern. Zudem ist in beiden Staaten das pädagogische und therapeutische Angebot für Problemschüler besser. Dies ist in Deutschland nicht oder kaum möglich.

Was zählt zu Nachteilen der Ganztagsschule?

    1) 

Mangelnde Kontakte mit den Eltern.

    2) 

Hohe Belastung durch intensives Lernen.

    3) 

Kontakte mit Altersgenossen.

    4) 

Begrenzter Zugang zu möglichen Hobbys.


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Die Ganztagsschulen

 

Eine Ganztagsschule hat das Ziel, Schüler während eines großen Teils des Tages unterzubringen. Sie ist eine Alternative zum Schulhort und wird teilweise auch als Kooperationsverbund von Schule und Schulhort betrieben. Die Ganztagsschule grenzt sich ab einerseits gegen die Normalschule (ohne Mittagessen, ohne Aufgabenhilfe oder Betreuung außerhalb der Lektionen) und andererseits gegen Internate, in denen die Kinder bzw. Jugendlichen auch den Abend, die Nacht und überdies je nachdem das Wochenende verbringen.

Die Freizeit und die Unterrichtszeit sind in der Ganztagsschule verschränkt und bilden eine Einheit. Die Kinder müssen für jeden Tag der Woche da sein: sie gehen je nach Schule meist zwischen 16 und 17 Uhr nach Hause, nachher wird oft eine Spätbetreuung angeboten. Ganztagsschulen stellen eine Schulform dar, die im Zuge der Diskussion um Chancengleichheit in ihrer Verbreitung zunimmt.

Als ein Vorteil der Ganztagsschulen gegenüber den Normalschulen wird die Möglichkeit zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern genannt, da es am Nachmittag meist lockerer zugeht als während des morgendlichen Unterrichts. Die Klassengemeinschaften verbringen längere Zeit zusammen als in anderen Schulen, was das Sozialleben positiv beeinflusst. Dazu kann der Stundenplan (Abfolge der Fächer, Pausen, etc.) den Bedürfnissen der Schüler besser angepasst werden.

Damit die Freizeit, die für die individuelle Entwicklung einer Persönlichkeit sehr wichtig ist, in einer Ganztagsschule nicht zu kurz kommt, werden in den Nachmittagsstunden mehr künstlerische oder sportliche Fächer untergebracht als in der Normalschule. Die so genannten Freizeitstunden sind mit den Unterrichtsstunden verflochten.

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und demographischen Entwicklung hält man es für sinnvoll, mittels Ganztagsschulen Möglichkeiten zu schaffen, dass beide Elternteile am Erwerbsleben teilnehmen können, da die Kinder einen großen Teil des Tages betreut sind. Anders als beim ähnlichen Konzept vormittags Schule, nachmittags Hort ist der Nachmittag meist fest in den schulischen Ablauf – mit klarem und unmissverständlichem Bildungsauftrag – integriert und hat nicht nur eine erzieherische Betreuung.

Zentrale Folgewirkung einer ganztägigen Betreuung ist, dass der erzieherische und bildende Einfluss der Eltern auf ihr Kind zu Gunsten des Einflusses der Schule abnimmt. Zudem geht den Kindern die zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit notwendige Freizeit verloren.

Zum Teil wird auch befürchtet, dass die Ganztagsschule die Schüler in ihrer psychischen und körperlichen Leistungsfähigkeit überfordert sowie dass die emotionale Bindung zu den Eltern geschwächt werden, während die Kinder andererseits verstärkt schlechten Einflüssen wie zum Beispiel von verhaltensauffälligen Mitschülern ausgesetzt sind.

Dass andere Länder mit Ganztagsschulsystem, zum Beispiel Schweden und Kanada, bei PISA besser abgeschnitten haben, wird von den Kritikern auch auf andere Umstände zurückgeführt. Vielfach seien da die Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Ausstattung der Schulen erheblich besser. Auch kleinere Lerngruppen tragen dazu wesentlich bei, dass sich die schulischen Leistungen  verbessern. Zudem ist in beiden Staaten das pädagogische und therapeutische Angebot für Problemschüler besser. Dies ist in Deutschland nicht oder kaum möglich.

Deutschlands Ergebnisse im Vergleich zu anderen Ländern sind nicht so beeindruckend, weil …

    1) 

Klassengruppen in Deutschland größer sind.

    2) 

die Fachkräfte nicht so sachkundig sind.

    3) 

die Schulausstattung mangelhaft ist.

    4) 

Problemschüler extra betreut werden.


Установите соответствие между заголовками 1–8 и текстами A–G. Занесите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифрутолько один раз.  В задании один заголовок лишний.

1. 

Männersport zum Frauensport gemacht

2. 

Das Sportangebot wird erweitert

3. 

Jung, aber karrierebewusst

4. 

Extreme Sportarten weniger attraktiv

   
5. 

Motivation durch Familie

6. 

Tendenz steigend

7. 

Schule in Not geholfen

8. 

Ein richtiges Kinderfest

A. 

Als die Turnhalle eines Kölner Gymnasiums geschlossen wurde, um renoviert zu werden, da wurden die Schüler und deren Eltern traurig. Denn das war der einzige Ort, wo der Sportunterricht bisher stattgefunden hat.  Seit diesem Dienstag müssen die Schüler aber auf den Sportunterricht nicht mehr verzichten. Dank ihrem Sportlehrer. Er kam auf die Idee, für die Zeit der Renovierung einen Kooperationsvertrag mit dem naheliegenden Sportverein abzuschließen.

 

B. 

Wer gestern den Marathonlauf in Göttingen verfolgt hatte, dem ist sicher das Läufer-Trio im gelben Trikot aufgefallen. Die drei haben vor kurzem ins Sportverein „Merkur“ gewechselt. Aus ganz einfachem Grund: Beim „Merkur“ ist die Konkurrenz stärker, so die 12-jährige Angela. Und wenn man zum besten Marathonläufer werden will, dann kommt es nicht nur auf die Bedingungen an.

 

C. 

Die Schule kann es ohne Eltern nicht: Das ist das Ergebnis eines Experiments, das man an zwei Erfurter Grundschulen unternommen hat. Auf Initiative der Sportlehrer hat man dort einen Kurs für Eltern organisiert, in dem es um Thema „Sport“ ging, und feierte großen Erfolg: Die Kinder, deren Eltern den Kurs besucht hatten, kamen viel motivierter in den Sportunterricht. Und was wichtiger ist: blieben länger gesund.

 

D. 

Mit vier Jahren ging es los. Mit acht hat sie ihr erstes Spiel hinter sich. Mit zwölf wurde sie in einen Eishockeyverein aufgenommen,  und als sie sechszehn war, kam ihr erster Erfolg: Sie durfte zum ersten Mal aufs Feld, dabei in der Männermannschaft. Als Torhüterin. Damit hat auch die Geschichte des Frauenhockeys angefangen. Dass Frauen auch Hockey spielen wollen und können, war damals unvorstellbar.

 

E. 

Wie sieht eine Ausstellung aus? Tausende Leute gehen von einem Stand zum anderen, stellen Fragen und stecken einen Werbeprospekt nach dem anderen in ihre Plastiktüten. Das wollten gerade die Veranstalter der Sportausstellung vermeiden. Um Kinder anzulocken, ließen sie die Kleinen an jedem Stand klettern, springen, hängen, werfen und schießen. Sogar Reiten stand auf dem Programm.

 

F. 

Sind Sie als Kind im Sportunterricht Schi gelaufen? Ihre Kinder aber nicht mehr? Auf die Fragen würden garantiert die meisten mit „Ja-Nein“ antworten. In Padeborn aber nicht. Dort haben die Grundschulen und Padeborner Schiverein ein Projekt: Das Schilaufen wird den Schülern von Trainern des Vereins im Sportunterricht beigebracht. Kostenlos.

 

G. 

Eine Studie der Münchener Soziologen hat Furore gemacht. Im Vergleich zu 2007 treiben 2010 mehr Jugenliche Sport. Während 2007 nur jeder Zweite seine Freizeit am Computer verbrachte, ist es 2010 nur jeder Dritte. Dabei hat sich die Zahl der Jugendlichen, die sich für ein regelmäßiges Training entscheiden, fast verdoppelt.

 


Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 лишняя.Занесите цифру, обозначающую соответствующую часть предложения, в таблицу.

Mit 17 ein Weltstar

Ihr erstes Konzert gab die Pianistin Anke Pan mit sieben Jahren. Danach folgten zahlreiche Preise und Wettbewerbe, Festivale und Festspiele. Dass aber ihre Tochter am berühmten Warschauer Chopin-Wettbewerb teilnehmen wird, davon haben A __________. Beide stammen aus Shanghai, China. Sie ist Elektro-Ingenieurin, er studierte Maschinenbau. Sie leben lange in Deutschland, Sprachprobleme gibt es nicht.

B __________, sollte es „etwas Deutsches sein, das aber auch auf Chinesisch funktioniert“, erzählt Frau Pan. Anke. An-ke. Im Chinesischen bedeutet das etwa soviel wie ruhig und lieblich. „So war sie auch, als Kind“, lacht ihre Mutter. Ersteres können wir beim ersten Treffen nicht beurteilen. Und „lieblich“ ist auch eher eines der vielen deutschen Adjektive, die in den letzten Jahrzehnten ihre Bedeutung geändert haben. Welche junge Frau möchte heute allen Ernstes C __________?

Anke spielt Klavier. Seit 13 Jahren. Nicht, wie ihre Eltern anfangs dachten, als schönes Hobby. Denn nun D __________zu den 80 Auserwählten, die vor einer strengen Jury ihre Technik beweisen müssen. Was ihnen also ihre Musiklehrer beigebracht haben.

„Meine allererste Lehrerin hörte mich mit vier Jahren in einem Media-Markt E __________ und bot mir Unterricht an“, erzählte Anke Pan. Sie wirkte locker,  selbst vor dem Konzert, F __________. Vieles klang neu. Die Preise? Anke Pan antwortete gelassen. „Musik ist doch kein Sport, keine Preisjagd.“ Aber bei etwa 100 Konzerten im Jahr auf jeden Fall schon mehr als ein Hobby.

  
1. 

Klavier spielen

2. 

als sie einen Namen für ihre Tochter suchten

3. 

gehört die 17-jährige

4. 

der bei ihnen das Euphoriegefühl auslöste

5. 

ihre Eltern nicht einmal geträumt

6. 

das von ihr danach perfekt vorgespielt wurde

7. 

als „lieblich“ gelten

 

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Wenn Groß und Klein zusammenlernen

Bevor der Unterricht in der 2a der Hamburger Gesamtschule Osterbrook losgehen kann, müssen die Kinder erst einmal ihre Stühle zu einer U-Form umstellen. Schnell hat jeder seinen Platz gefunden. „Die Großen dürfen auch ein bisschen näher kommen“, sagt Ute Stather und  blickt dabei auf die hintere Reihe im Klassenzimmer. Die Großen sind neun Mütter und ein Vater. Nach kurzem Überlegen setzen sie sich direkt hinter die Kinder. Dann liest Stather aus einem Kinderbuch vor.

„Die Eltern sollen zu Hause mit den Kindern mehr lesen und sich mit Sprache zu beschäftigen“, sagt Dr. Gabriele Rabkin vom Hamburger Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Sie leitet das Pilotprojekt „Family Literacy“, kurz FLY genannt, das von der UNESCO mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Es hilft Eltern, bei ihren Kindern Spaß an der Sprache zu wecken. Das Projekt FLY vermittelt Schreib- und Lesekompetenz an Kinder und ihre Eltern. Dazu besuchen die Eltern etwa alle zwei Wochen mit ihren Kindern zusammen den Unterricht. „In anderen Ländern gibt es so etwas schon lange, in Deutschland war es höchste Zeit“, sagt Rabkin. Seit 2004 gibt es das Projekt, bisher nur in Hamburg. Mittlerweile nehmen 44 Schulen daran teil. In erster Linie richtet es sich an Familien von Zuwanderern.

Für die Lehrerin Stather, die seit Beginn bei FLY mitmacht, war der gemeinsame Unterricht mit der Familie eine Umstellung. Denn für die Lehrer bedeutet dies vor allem mehr Arbeit. Die Lehrer werden aber in der Praxis begleitet. Sie können sich mit Fragen und Problemen, die  sich meist aus dem Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen ergeben, an das Institut wenden, sich mit Kollegen austauschen. Denn in ihrer Ausbildung wurden die Lehrer auf diese Form des Unterrichts nicht vorbereitet.

Trotz der Mehrbelastung  sieht Stather vor allem Vorteile in diesem Projekt. „Der Weg zu den Eltern ist eindeutig kürzer geworden“, sagt sie. Einer ihrer Schüler hat immer wieder Fehler gemacht, wenn er das Datum schrieb. Stather konnte die Mutter sofort bitten, dies zu Hause zu üben. Bereits in der nächsten Woche hat der Junge keinen Fehler mehr gemacht. Die Eltern sehen, was wir hier machen und können dann auch besser verstehen, worin ihr Kind unterstützt werden muss“, sagt sie. Und vor allem ist das Interesse an der Schule größer geworden. Dass viele Eltern den FLY-Unterricht auch als eigenen Deutschunterricht sehen, ist doch ein schöner Nebeneffekt, so Rabkin. Viel wichtiger ist es, dass sie  ihre Kinder anhalten, in ganzen Sätzen zu sprechen, mit ihnen Bücher anschauen und darüber reden oder auf dem Weg zur Schule Buchstaben suchen. Daher wird auch im Unterricht immer wieder die Muttersprache der Eltern mit einbezogen. „Wenn sie in ihrer Muttersprache viel mit den Kindern lesen und reden, können diese auch leichter Deutsch lernen“, sagt Stather. Neben dem Unterricht in der Schule werden Elternnachmittage angeboten, bei denen mit den Kindern gespielt wird oder sich die Eltern über die nächsten Aktivitäten informieren können. Zudem werden regelmäßig Ausflüge gemacht, etwa in die Bibliothek.

 

Das Projekt FLY wird … realisiert

    1) 

an allen deutschen Schulen

    2) 

an wenigen Schulen in Hamburg

    3) 

nur an Grundschulen

    4) 

in den Kleinstädten


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Wenn Groß und Klein zusammenlernen

Bevor der Unterricht in der 2a der Hamburger Gesamtschule Osterbrook losgehen kann, müssen die Kinder erst einmal ihre Stühle zu einer U-Form umstellen. Schnell hat jeder seinen Platz gefunden. „Die Großen dürfen auch ein bisschen näher kommen“, sagt Ute Stather und  blickt dabei auf die hintere Reihe im Klassenzimmer. Die Großen sind neun Mütter und ein Vater. Nach kurzem Überlegen setzen sie sich direkt hinter die Kinder. Dann liest Stather aus einem Kinderbuch vor.

„Die Eltern sollen zu Hause mit den Kindern mehr lesen und sich mit Sprache zu beschäftigen“, sagt Dr. Gabriele Rabkin vom Hamburger Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Sie leitet das Pilotprojekt „Family Literacy“, kurz FLY genannt, das von der UNESCO mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Es hilft Eltern, bei ihren Kindern Spaß an der Sprache zu wecken. Das Projekt FLY vermittelt Schreib- und Lesekompetenz an Kinder und ihre Eltern. Dazu besuchen die Eltern etwa alle zwei Wochen mit ihren Kindern zusammen den Unterricht. „In anderen Ländern gibt es so etwas schon lange, in Deutschland war es höchste Zeit“, sagt Rabkin. Seit 2004 gibt es das Projekt, bisher nur in Hamburg. Mittlerweile nehmen 44 Schulen daran teil. In erster Linie richtet es sich an Familien von Zuwanderern.

Für die Lehrerin Stather, die seit Beginn bei FLY mitmacht, war der gemeinsame Unterricht mit der Familie eine Umstellung. Denn für die Lehrer bedeutet dies vor allem mehr Arbeit. Die Lehrer werden aber in der Praxis begleitet. Sie können sich mit Fragen und Problemen, die  sich meist aus dem Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen ergeben, an das Institut wenden, sich mit Kollegen austauschen. Denn in ihrer Ausbildung wurden die Lehrer auf diese Form des Unterrichts nicht vorbereitet.

Trotz der Mehrbelastung  sieht Stather vor allem Vorteile in diesem Projekt. „Der Weg zu den Eltern ist eindeutig kürzer geworden“, sagt sie. Einer ihrer Schüler hat immer wieder Fehler gemacht, wenn er das Datum schrieb. Stather konnte die Mutter sofort bitten, dies zu Hause zu üben. Bereits in der nächsten Woche hat der Junge keinen Fehler mehr gemacht. Die Eltern sehen, was wir hier machen und können dann auch besser verstehen, worin ihr Kind unterstützt werden muss“, sagt sie. Und vor allem ist das Interesse an der Schule größer geworden. Dass viele Eltern den FLY-Unterricht auch als eigenen Deutschunterricht sehen, ist doch ein schöner Nebeneffekt, so Rabkin. Viel wichtiger ist es, dass sie  ihre Kinder anhalten, in ganzen Sätzen zu sprechen, mit ihnen Bücher anschauen und darüber reden oder auf dem Weg zur Schule Buchstaben suchen. Daher wird auch im Unterricht immer wieder die Muttersprache der Eltern mit einbezogen. „Wenn sie in ihrer Muttersprache viel mit den Kindern lesen und reden, können diese auch leichter Deutsch lernen“, sagt Stather. Neben dem Unterricht in der Schule werden Elternnachmittage angeboten, bei denen mit den Kindern gespielt wird oder sich die Eltern über die nächsten Aktivitäten informieren können. Zudem werden regelmäßig Ausflüge gemacht, etwa in die Bibliothek.

 

Das Projekt FLY orientiert sich vor allem …

    1) 

auf Ausländerfamilien.

    2) 

auf kinderreiche Familien.

    3) 

auf Familien mit einem Elternteil.

    4) 

auf Familien, die auf ein Kind warten.


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Wenn Groß und Klein zusammenlernen

Bevor der Unterricht in der 2a der Hamburger Gesamtschule Osterbrook losgehen kann, müssen die Kinder erst einmal ihre Stühle zu einer U-Form umstellen. Schnell hat jeder seinen Platz gefunden. „Die Großen dürfen auch ein bisschen näher kommen“, sagt Ute Stather und  blickt dabei auf die hintere Reihe im Klassenzimmer. Die Großen sind neun Mütter und ein Vater. Nach kurzem Überlegen setzen sie sich direkt hinter die Kinder. Dann liest Stather aus einem Kinderbuch vor.

„Die Eltern sollen zu Hause mit den Kindern mehr lesen und sich mit Sprache zu beschäftigen“, sagt Dr. Gabriele Rabkin vom Hamburger Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Sie leitet das Pilotprojekt „Family Literacy“, kurz FLY genannt, das von der UNESCO mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Es hilft Eltern, bei ihren Kindern Spaß an der Sprache zu wecken. Das Projekt FLY vermittelt Schreib- und Lesekompetenz an Kinder und ihre Eltern. Dazu besuchen die Eltern etwa alle zwei Wochen mit ihren Kindern zusammen den Unterricht. „In anderen Ländern gibt es so etwas schon lange, in Deutschland war es höchste Zeit“, sagt Rabkin. Seit 2004 gibt es das Projekt, bisher nur in Hamburg. Mittlerweile nehmen 44 Schulen daran teil. In erster Linie richtet es sich an Familien von Zuwanderern.

Für die Lehrerin Stather, die seit Beginn bei FLY mitmacht, war der gemeinsame Unterricht mit der Familie eine Umstellung. Denn für die Lehrer bedeutet dies vor allem mehr Arbeit. Die Lehrer werden aber in der Praxis begleitet. Sie können sich mit Fragen und Problemen, die  sich meist aus dem Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen ergeben, an das Institut wenden, sich mit Kollegen austauschen. Denn in ihrer Ausbildung wurden die Lehrer auf diese Form des Unterrichts nicht vorbereitet.

Trotz der Mehrbelastung  sieht Stather vor allem Vorteile in diesem Projekt. „Der Weg zu den Eltern ist eindeutig kürzer geworden“, sagt sie. Einer ihrer Schüler hat immer wieder Fehler gemacht, wenn er das Datum schrieb. Stather konnte die Mutter sofort bitten, dies zu Hause zu üben. Bereits in der nächsten Woche hat der Junge keinen Fehler mehr gemacht. Die Eltern sehen, was wir hier machen und können dann auch besser verstehen, worin ihr Kind unterstützt werden muss“, sagt sie. Und vor allem ist das Interesse an der Schule größer geworden. Dass viele Eltern den FLY-Unterricht auch als eigenen Deutschunterricht sehen, ist doch ein schöner Nebeneffekt, so Rabkin. Viel wichtiger ist es, dass sie  ihre Kinder anhalten, in ganzen Sätzen zu sprechen, mit ihnen Bücher anschauen und darüber reden oder auf dem Weg zur Schule Buchstaben suchen. Daher wird auch im Unterricht immer wieder die Muttersprache der Eltern mit einbezogen. „Wenn sie in ihrer Muttersprache viel mit den Kindern lesen und reden, können diese auch leichter Deutsch lernen“, sagt Stather. Neben dem Unterricht in der Schule werden Elternnachmittage angeboten, bei denen mit den Kindern gespielt wird oder sich die Eltern über die nächsten Aktivitäten informieren können. Zudem werden regelmäßig Ausflüge gemacht, etwa in die Bibliothek.

 

Im Rahmen des Projekts FLY lernen die Eltern vor allem ...

    1) 

lesen und schreiben.

    2) 

den Kindern helfen, deutsche Sprache zu lernen.

    3) 

Kontakte zu der Schule aufnehmen.

    4) 

wie man Hausaufgaben machen muss.

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4. НДФЛ 2016
5. Земельный налог 2016
6. УСН 2016
7. Налоги ИП 2016
8. Налог с продаж 2016
9. ЕНВД 2016
10. Налог на прибыль 2016
11. Налог на имущество 2016
12. Транспортный налог 2016
13. ЕГАИС
14. Материнский капитал в 2016 году
15. Потребительская корзина 2016
16. Российская платежная карта "МИР"
17. Расчет отпускных в 2016 году
18. Расчет больничного в 2016 году
19. Производственный календарь на 2016 год
20. Повышение пенсий в 2016 году
21. Банкротство физ лиц
22. Коды бюджетной классификации на 2016 год
23. Бюджетная классификация КОСГУ на 2016 год
24. Как получить квартиру от государства
25. Как получить земельный участок бесплатно


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