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Прочитайте текст и выполните задания А15

А21. В каждом задании обведите цифру 123 или 4, соответствующую выбранному Вами варианту ответа.

Mehr als nur ein Laden

Rita Weingarten steht samstags immer früh auf. Um acht Uhr ist die 57-jährige Rentnerin bereits auf den Beinen und stellt Kisten und Kleiderständer mit gebrauchten Sachen auf den Bürgersteig vor ihrem Haus, das am Stadtrand liegt. Die Sachen haben ihr Freunde und Verwandte geschenkt. Rita Weingarten verkauft sie 

  nicht weil sie muss oder weil ihre Freunde sie darum gebeten haben, sondern weil es ihr Spaß macht. Ihre drei Kinder sind bereits erwachsen und aus dem Elternhaus ausgezogen, ihr Mann ist vor ein paar Jahren gestorben. Es ist niemand mehr da, um den sie sich kümmern müsste. Rita Weingarten fand die Lösung: Sie eröffnete ihren eigenen Laden. Ihr schmales gelbes Haus steht in einer Seitenstraße in Köln. Jeden Samstag verwandelt sich das Erdgeschoß in einen Secondhand-Laden. 

Ein junger Mann kommt herein und schaut sich um. "Man muss sehr viel Zeit mitbringen, um hier wirklich das zu finden, was man sucht. Aber es ist bestimmt etwas dabei", sagt er, während er in der alten Kleidung wühlt. Er sucht eine Jacke für seine Freundin.

Ein anderer Kunde hat das Richtige für sich bereits gefunden 

  ein altes Computerkabel, das heutzutage in Computerläden kaum zu finden ist. Der grauhaarige Mann zieht es aus der Kiste und fragt die Verkäuferin in gebrochenem Deutsch, wie viel es kostet. Ein Euro fünfzig, sagt Rita Weingarten. Der Mann verhandelt 
  der Preis scheint etwas zu groß für ihn zu sein 
  und sie einigen sich auf einen Euro. Der Kunde packt das Kabel in seine Tasche und erzählt, dass er vor drei Jahren aus Sri Lanka nach Deutschland geflüchtet ist, dass dort ein Krieg herrscht und dass er sein Zuhause vermisst. Rita Weingarten findet ein paar unterstützende Worte, dann verabschieden sie sich und wünschen einander ein schönes Wochenende.

In Deutschland gibt es mehr als 10.000 Secondhand-Läden. Das Geschäft geht gut, die meisten Kunden kommen wegen der günstigen Preise. Doch auch Nachhaltigkeit spielt laut Secondhand-Verband Deutschlands eine immer größere Rolle. Rita Weingarten kann das nachvollziehen 

  auch sie schmeißt nicht gern Dinge weg. Dann verkauft sie sie lieber, auch wenn sie damit nur sehr wenig verdient: im Schnitt 20
30 Euro pro Arbeitstag.

Aber darauf kommt es ihr auch nicht an. Leben muss sie von dem Geld nicht, da kann sie es sich auch mal leisten, Dinge zu verschenken. Viele der Menschen in ihrem Bezirk sind arbeitslos, es kommt öfters mal vor, dass jemand vorbeischaut und einfach nach ein paar Socken fragt. Dann schenkt sie denen eine Tüte davon.

Trotz des bescheidenen Gewinns muss Weingarten ein Mal im Jahr eine Steuererklärung machen. In ihrem Kassenbuch schreibt sie sorgfältig auf, was sie verkauft hat. Das ist nicht immer ganz einfach, sagt sie, am Anfang hat sie viele Dinge falsch gemacht. Doch jetzt weiß sie, worauf es ankommt. Und auch wenn es viel Arbeit ist, der Aufwand lohnt sich. 

Es ist mein Hobby. Ob ich 70 Cent oder drei Euro bekomme, ist mir eigentlich egal. Das ist einfach der Spaß, immer wieder neue Menschen kennen zu lernen“.

Beim Geschäftsführen ist es Rita Weingarten wichtig, dass ...

    1) 

das Kassenbuch richtig geführt wird.

    2) 

der Kassenapparat nicht kaputt geht.

    3) 

sie regelmäßig in die Steuerberatung geht.

    4) 

viele Kunden kommen.



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А21. В каждом задании обведите цифру 123 или 4, соответствующую выбранному Вами варианту ответа.

Mehr als nur ein Laden

Rita Weingarten steht samstags immer früh auf. Um acht Uhr ist die 57-jährige Rentnerin bereits auf den Beinen und stellt Kisten und Kleiderständer mit gebrauchten Sachen auf den Bürgersteig vor ihrem Haus, das am Stadtrand liegt. Die Sachen haben ihr Freunde und Verwandte geschenkt. Rita Weingarten verkauft sie 

  nicht weil sie muss oder weil ihre Freunde sie darum gebeten haben, sondern weil es ihr Spaß macht. Ihre drei Kinder sind bereits erwachsen und aus dem Elternhaus ausgezogen, ihr Mann ist vor ein paar Jahren gestorben. Es ist niemand mehr da, um den sie sich kümmern müsste. Rita Weingarten fand die Lösung: Sie eröffnete ihren eigenen Laden. Ihr schmales gelbes Haus steht in einer Seitenstraße in Köln. Jeden Samstag verwandelt sich das Erdgeschoß in einen Secondhand-Laden. 

Ein junger Mann kommt herein und schaut sich um. "Man muss sehr viel Zeit mitbringen, um hier wirklich das zu finden, was man sucht. Aber es ist bestimmt etwas dabei", sagt er, während er in der alten Kleidung wühlt. Er sucht eine Jacke für seine Freundin.

Ein anderer Kunde hat das Richtige für sich bereits gefunden 

  ein altes Computerkabel, das heutzutage in Computerläden kaum zu finden ist. Der grauhaarige Mann zieht es aus der Kiste und fragt die Verkäuferin in gebrochenem Deutsch, wie viel es kostet. Ein Euro fünfzig, sagt Rita Weingarten. Der Mann verhandelt 
  der Preis scheint etwas zu groß für ihn zu sein 
  und sie einigen sich auf einen Euro. Der Kunde packt das Kabel in seine Tasche und erzählt, dass er vor drei Jahren aus Sri Lanka nach Deutschland geflüchtet ist, dass dort ein Krieg herrscht und dass er sein Zuhause vermisst. Rita Weingarten findet ein paar unterstützende Worte, dann verabschieden sie sich und wünschen einander ein schönes Wochenende.

In Deutschland gibt es mehr als 10.000 Secondhand-Läden. Das Geschäft geht gut, die meisten Kunden kommen wegen der günstigen Preise. Doch auch Nachhaltigkeit spielt laut Secondhand-Verband Deutschlands eine immer größere Rolle. Rita Weingarten kann das nachvollziehen 

  auch sie schmeißt nicht gern Dinge weg. Dann verkauft sie sie lieber, auch wenn sie damit nur sehr wenig verdient: im Schnitt 20
30 Euro pro Arbeitstag.

Aber darauf kommt es ihr auch nicht an. Leben muss sie von dem Geld nicht, da kann sie es sich auch mal leisten, Dinge zu verschenken. Viele der Menschen in ihrem Bezirk sind arbeitslos, es kommt öfters mal vor, dass jemand vorbeischaut und einfach nach ein paar Socken fragt. Dann schenkt sie denen eine Tüte davon.

Trotz des bescheidenen Gewinns muss Weingarten ein Mal im Jahr eine Steuererklärung machen. In ihrem Kassenbuch schreibt sie sorgfältig auf, was sie verkauft hat. Das ist nicht immer ganz einfach, sagt sie, am Anfang hat sie viele Dinge falsch gemacht. Doch jetzt weiß sie, worauf es ankommt. Und auch wenn es viel Arbeit ist, der Aufwand lohnt sich. 

Es ist mein Hobby. Ob ich 70 Cent oder drei Euro bekomme, ist mir eigentlich egal. Das ist einfach der Spaß, immer wieder neue Menschen kennen zu lernen“.

 

Rita Weingarten führt das Geschäft, weil ...

    1) 

sie damit viel Geld verdient.

    2) 

es ihr Vergnügen macht.

    3) 

sie Buchführung gern hat.

    4) 

sie den armen Menschen helfen will.

Установите соответствие между заголовками 1–8 и текстами A–G. Занесите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифрутолько один раз. В задании один заголовок лишний.

1. 

Die Kunst entdecken

2. 

Freunde werden muss man auch lernen

3. 

Für kleine Inder gesorgt

4. 

Die besten Initiativen gewählt

   
5. 

Projekt für junge Fotografen gestartet

6. 

Über Ozean Brücken bauen

7. 

Eine Aktion für Jung und Alt

8. 

Jugendliche helfen Migrantenkindern

A. 

In Indien gibt es ca. 35 Millionen Kinder im schulpflichtigen Alter, die keine Möglichkeit zum Schulbesuch haben. Zudem ist die Schülerzahl pro Klasse mit ca. 70–80 Kindern sehr hoch. Diese Situation hat das Projekt 

Udisha“ zu verbessern versucht. Seit 2010 erhalten SchülerInnen ab 5 Jahren die ganze Woche über Nachhilfeunterricht. Durch die finanzielle Unterstützung konnten auch genug Unterrichtsräume geschaffen werden.

 

B. 

DANKE! Es ist so schön zu wissen, dass es solche Leute wie euch gibt!“ meinte eine der Damen nach dem Festessen im Rahmen des 8. Sozialtages. Es war ein voller Erfolg! An der Aktion unter dem Motto 
miteinander – füreinander“ haben fast 60 Leute teilgenommen – von ganz Jungen bis Opa und Oma. Jeder hat Verantwortung für einen Teil der Veranstaltung übernommen, deswegen ist alles bestens gelaufen.

 

C. 

Die österreichische Hauptstadt unterstützt verschiedene Projekte, die zu einem besseren Miteinander beitragen. Am 29. September fand die Vorstellung der 19 Projekte und die Preisverleihung im Großen Festsaal des Wiener Rathauses statt. Das Projekt 

Silvesteressen für Rentner“ hat den ersten Preis gewonnen. Weitere beste waren Festessen für Obdachlose, Besuch im Altersheim und Behindertenheim.

 

D. 

Menschen zu Freunden machen“ – steht auf dem Programm eines Sozialisierungsworkshops. Für die Teilnehmer heißt das aber viel lernen: Schritte auf den anderen machen, zuhören, sich Zeit nehmen, miteinander zu reden. Die Veranstalter bringen das aber auf eine innovative Art bei: beim Wandern, Klettern, Vorträgen über eine bessere Kommunikation, Fußballturnier, Tanz, Schwimmen in den Seen und vielem anderen mehr.

 

E. 

Das war ein besonderer Tag! Am 3. Mai fanden sich etwa 30 Jugendliche auf dem Marktplatz ein, um Spiele mit Flüchtlingskindern zu machen und für sie zu kochen. Nach einem kurzen Einstieg gingen die Jugendlichen freudig ans Werk. Es kamen ca. 30 Flüchtlingskinder und haben sich mit großer Begeisterung durch die Spielestationen gekämpft. Strudel und Schnitzel mit gebackener Aubergine haben auch allen geschmeckt.

 

F. 

Die Kunstfabrik Wien lädt seit 2006 Kinder und Jugendliche zu Kulturprojekten in den Sommerferien ein. Die Projekte sind in Werkstätten mit öffentlicher Abschlusspräsentation organisiert. Sie geben den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst künstlerische Erfahrungen zu machen, indem sie gestalten, schauspielern, tanzen, musizieren oder sich auch mit unterschiedlichen kulturellen Lebenswelten durch eigenes Handeln und Gestalten bekannt machen.

 

G. 

Wenn du zwischen 10 und 16 Jahre alt und aus Berlin bist, kannst du am 15. Juli gemeinsam mit weiteren Berlinern ein einzigartiges Porträt der Hauptstadt schaffen. 

Kinder fotografieren ihr Berlin“ lautet der Titel des Fotoprojekts, das nun auch in Deutschlands Hauptstadt stattfindet. Solltest du keine Digitalkamera besitzen, kannst du dir eine bei den Veranstaltern ausleihen.

 




Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7Одна из частей в списке 1–7 лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

Deutsch – Sprache der Ideen

     Mit der Kampagne „Deutsch – Sprache der Ideen“ wollen das Auswärtige Amt und seine Partnerorganisationen jungen Menschen weltweit Lust machen, Deutsch zu lernen. Am 25. Februar wurde die Kampagne A__________ des Goethe-Insituts in Berlin gestartet.

     In der Begrüßungsrede erinnerte der deutsche Außenminister Westerwelle daran, dass mehr als vierzehn Millionen Menschen in der Welt Deutsch lernen. „Keine andere Sprache ist in Europa für mehr Menschen Muttersprache“, so der Minister. Ziel der Kampagne muss es aber sein, noch mehr Menschen in der Welt B__________. Mehrsprachigkeit ist der Schlüssel zu einer europäischen Identität, die die gewachsene Vielfalt des Kontinents achte. Und Deutsch C__________ ist ein wichtiger Teil dieser Identität.

     In Osteuropa ist Deutsch eine Sprache der Jugend. So lernen in Polen über 2,3 Millionen Jugendliche Deutsch. Doch D__________, sondern auch in den schnell wachsenden Volkswirtschaften Asiens sind „das Potential und das Interesse an Deutsch enorm“.

     Der Minister betonte die vielen Vorteile der deutschen Sprache: Sie ist das Tor zu einem attraktiven Markt und zum starken Netz der deutschen Wirtschaft in der Welt. Sie ist der „Schlüssel zu einem der besten Ausbildungssysteme der Welt“ und eröffnet die Chance für eine Karriere E__________, von denen einige Weltruf genießen. Schließlich öffne sie den Weg zur deutschen Kultur.

     Westerwelle dankte F__________, die zur Kampagne beitragen: dem Goethe-Institut, dem Deutschen-Akademischen Austauschdienst, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Pädagogischen Austauschdienst und der Deutschen Welle.

 

  
1. 

für die deutsche Sprache zu begeistern

2. 

in mehr als 350 Hochschulen

3. 

mit einer Veranstaltung

4. 

allen Partnern

5. 

nicht nur in Europa

6. 

Sprachkurse und Bildungsmessen

7. 

als Sprache im Herzen Europas

 

Прочитайте текст и выполните задания А15–А21. В каждом задании укажите номер выбранного Вами варианта ответа.

Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

 

Digitale Medienüben … Einfluss auf unsere Welt.

    1) 

genügend

    2) 

weniger starken

    3) 

immer gröβeren

    4) 

geringen


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Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

 

Der Hirnforscher Manfred Spitzer meint, dass die digitalen Medien …

    1) 

zu Schlafstörungen führen.

    2) 

abhängig machen.

    3) 

Gewalttätigkeit verursachen.

    4) 

das eigene Denken überflüssig machen.


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Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

 

Die breite Anwendung der digitalen Medien unter Kindern kann laut der Studien zur … führen.

    1) 

Entwicklung der Lernkompetenz

    2) 

Steigerung der Sprachkompetenz

    3) 

Verschlechterung der Schulleistungen

    4) 

Abnahme der Sehkraft


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Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

 

Spitzers Thesenwerden …

    1) 

von allen Bildingsexperten unterstützt.

    2) 

von einigen Bildungsexperten kritisiert

    3) 

unter den Eltern aktiv diskutiert.

    4) 

durch die PISA-Studie geprüft.


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Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

 

Die Anwendung der digitalen Medien durch Kinder wird vom MedienpädagogenStefan Aufenanger …

    1) 

eindeutig verurteilt.

    2) 

in einigen Aspekten bewürwortet.

    3) 

für höchst wichtig gehalten.

    4) 

als kaum nutzbringend definiert.


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Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

 

Wassilios FthenakismeintdassKinderbei der Nutzung digitaler MedienSchadenerleiden können, wenn sie …

    1) 

auf unpassende Informationen stoßen.

    2) 

von Eltern nicht kontrolliert werden.

    3) 

sie zu häufig anwenden.

    4) 

sie dämonisieren.

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