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Прочитайте текст и выполните задания А15–А21. В каждом задании укажите номер выбранного Вами варианта ответа.

Doof durch Digitalisierung?

Unsere Welt wird zunehmend von digitalen Medien geprägt. Selbst kleine Kinder sitzen schon vor Computern. Der Hirnforscher Manfred Spitzer warnt vor den Folgen. PC oder Playstation nennt der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm „Lernverhinderungsmaschinen“ und sagt: „Der nächsten Generation wird massiv geschadet. Dadurch, dass junge Menschen sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, sind deren Bildungsprozesse gestört.“

Manfred Spitzer behauptet, Computer nehmen uns geistige Arbeit ab, die sonst das Gehirn trainiert und schlauer macht. Er vergleicht die Leistungsfähigkeit des Gehirns mit der eines Muskels, der bei geringer Beanspruchung kleiner wird. Dass der Verstand unter bestimmten Umständen schrumpft, lässt sich sogar messen: wer beispielsweise ständig ein Navigationsgerät benutzt, um an sein Ziel zu kommen, schwächt dadurch die eigene Navigation im Gehirn.

Vor allem warnt der Hirnforscher auch vor zuviel Computernutzung, mit der manche Kinder sehr früh beginnen. Dabei haben Studien erwiesen, dass Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr von Bildschirmmedien gar nichts lernen können. Im Gegenteil, sie laufen sogar Gefahr, eine Sprachentwicklungsstörung zu bekommen. Und auch danach sind Computer und Co. für die geistige Entwicklung von Kindern nicht förderlich „Wenn Sie einem Erst-, Zweit- oder Drittklässler eine Spielkonsole kaufen, verschenken Sie schlechte Noten. Und ein Computer im Jugendzimmer eines 15-Jährigen macht die Schulleistungen schlechter, nicht besser, nachgewiesen zum Beispiel in der PISA-Studie.“

Doch Spitzers Thesen sind insbesondere unter Bildungsexperten umstritten. Einer seiner Kritiker ist Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz: „Ich wehre mich dagegen, zu sagen, dass der Computer alles schlecht gemacht hat und früher alles besser war. Das stimmt einfach nicht.“

Zwar hält auch Aufenanger nichts davon, kleine Kinder vor die Kiste zu setzen – sei es das Fernsehen oder ein Computer. „Es gibt Eltern, die meinen, wenn die Kinder früh anfangen, dann haben sie später bessere Berufschancen. Das ist vollkommen unsinnig“, so der Medienpädagoge.

Doch eröffnen elektronische Medien bei richtigem Einsatz zum Beispiel im Schulunterricht viele Chancen, etwas zu lernen: „Der Computer bietet mehr Anschauungsmaterial, mehr Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und sich darüber Gedanken zu machen, was passiert, wenn ich bestimmte Faktoren ändere.“ Als positives Beispiel nennt Aufenanger Computerspiele, bei denen man Wirtschaft und Gesellschaft eines fiktiven Ortes simulieren und damit herausfinden kann, wie eine Stadt funktioniert.

Wassilios Fthenakis ist Bildungsforscher und Präsident der Didacta, der größten Bildungsmesse Europas, die einmal im Jahr in Deutschland stattfindet. Auch er ist der Meinung, dass „die ganze Forschung keinen Beweis liefert, dass die Medien schaden. Es schadet der Inhalt, es schadet die Dauer.“ Also, wenn Kinder mit Inhalten konfrontiert sind, die nicht ihrem Alter entsprechen. Hier sehen sowohl Fthenakis als auch Aufenanger die Eltern in der Verantwortung. Aber auch das Bildungssystem muss auf diesem Gebiet einen Beitrag leisten. „Wir sollten früh beginnen, die Kinder medienkompetent zu machen und nicht die Medien zu dämonisieren.“ Aber wenn Eltern tatsächlich den Eindruck haben, dass Sohn oder Tochter zu viel Zeit am Computer verbringen, sollten sie mit ihrem Kind darüber sprechen. 

Stefan Aufenanger und Wassilios Fthenakis sind sich darüber einig, dass man … soll.

    1) 

digitale Medien verbieten

    2) 

das Bildungssystem verbessern

    3) 

Kinder vor digitalen Medien schützen

    4) 

Kinder mit digitalen Medien umgehen lehren



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1. 

Musikfans zufriedengestellt

2. 

Ein Angebot für kleine Theaterstars

3. 

Kinderspaβ im Winter

4. 

Mädchen-Musikgruppen immer beliebter

   
5. 

Riesiges Ferienerlebnis im Jugendcamp

6. 

Beratung für Mädchen

7. 

Schau dich um 

  man braucht deine Hilfe

8. 

Projekt mit langer Geschichte

A. 

Jugendliche von 14 bis 17 Jahren erleben im Sommer Abenteuer in Brandenburg. Der Wald ist ein idealer Ort für viele verschiedene Kletteraktivitäten. Wer davon nicht genug bekommt, kann sich beim Fußball, Beachvolleyball oder Tischtennis austoben. Jeden Tag werden verschiedene Workshops angeboten: Sportworkshops, Holzwerkstatt, Malwerkstatt, Fotoworkshop, Kreativworkshop und vieles mehr.

B.  Velo-Fit“ ist eine Fahrradwerkstatt in Kreuzberg für 12- bis 16-Jährige. Man lernt hier Fahrräder reparieren, sich auf eine Sache zu konzentrieren, die Arbeit im Team sowie gewaltfreie Konfliktlösung. Mehrere Generationen von Kindern einer Familie haben in diesem Projekt eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gefunden und konnten etwas Taschengeld dazuverdienen. Die Werkstatt wird von Sozialpädagogen und Handwerkern geleitet.

C. 

Im September 2011 starteten in Pankow die Proben zum vierten Kindermusical. Unter dem Motto  Joseph – ein echt cooler Träumer“ erweiterten die zukünftigen Musicalstars aus Pankow und Umgebung ihre Fähigkeiten im Tanz, Theater, Gesang und Requisitenbau. Je nach Interesse nahmen sie an unterschiedlichen Workshops teil und wurden gezielt geschult. Als gemeinsames Element bildeten alle ca. 60 Kinder den Chor. Die Aufführungen waren ein voller Erfolg.

D. 

In der Berliner Stadtmission am Hauptbahnhof startete man vor drei Jahren ein Projekt, an dem jedes Jahr ca. 100 Jugendliche teilnehmen, die bei der Betreuung von Obdachlosen mithelfen wollen. Dadurch lernen sie eine andere Welt kennen und stärken ihre sozialen Kompetenzen. Die Mitarbeiter der Station vermitteln dazu den Jugendlichen Respekt vor Menschen, die scheinbar am Rande der Gesellschaft stehen. Anhand von Rollenspielen lernen die Jugendlichen ihre Vorurteile loswerden.

E. 

In Berlin lädt man von Oktober bis April Eltern mit Kindern zwischen null und zehn Jahren herzlich auf 10 Winterspielplätze in Kreuzberg, Tegel, Wedding und Friedrichshain ein. Die Winterspielplätze stehen grundsätzlich allen Familien offen. Keine Einrittsgelder werden verlangt, Spenden sind aber willkommen, damit man auch weiterhin finanziell benachteiligten Familien den Besuch ermöglichen kann.

F. 

Der Lichtblick“ ist ein Projekt für Mädchen von 10 bis 16 Jahren. Die Mädchen, die nur noch schlechte Schulleistungen erzielen, werden durch die Arbeit von Sozialpädagoginnen betreut. Ziel ist es, die Jugendlichen selbstbewusster zu machen. Dazu sollen die Mädchen berufliche Perspektiven für ihr Leben erkennen und bekommen Nachhilfe, die sich auf den Schwerpunkt  Lernen lernen“ konzentriert.

G. 

Ein Jazz-Fest ist das Bergmannstraßenfest eigentlich schon lange nicht mehr. Von den vier Bühnen in Bergmann- und Solmsstraße bekommen die Bewohner des Viertels inzwischen auch kräftig Rock’n’Roll, Funk und Blues zu hören. Zwei Tage lang taten über 50 Jugendbands ihr Bestes, um das Publikum so richtig einzuheizen. Trotz Regenschauer hatten sie Bombenerfolg!

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7Одна из частей в списке 1–7 лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

Intelligenz – nicht Intuition – sorgt für Innovationen

Heute werden mehr Daten geliefert als je zuvor. Und dann gibt es noch die wachsende Informationsflut, die von Milliarden Einzelpersonen über die sozialen Medien generiert wird. Sie schreiben Tausende Seiten darüber, A__________ und möchten.

Die Welt selbst produziert gewaltige Datenmengen, die wir früher weder hören, B__________ konnten. Jetzt sind wir dazu in der Lage, weil diese Daten inzwischen digitalisiert sind. Auβerdem sind sie vernetzt, sodass wir auch darauf zugreifen können. Im Prinzip hat die Welt ein „zentrales Nervensystem“ bekommen, C__________ die allgegenwärtigen Probleme wie Finanzkrise, Klimawandel, Energieknappheit informieren.

Diese Probleme bringen uns immer wieder zu der Erkenntnis, D__________ als früher miteinander verbunden sind – wirtschaftlich, sozial und technisch. Wenn heute in einem Teil unserer Welt eine Krise entsteht, wirkt sich die innerhalb von wenigen Tagen oder gar Stunden E__________ aus. Das ist eine groβe Herausforderung. Aber auch eine Chance. Es ist die Zeit gekommen, diese Chance zu nutzen. Die Menschen in aller Welt sind bereit für Veränderungen. Heute bestimmt eine neue Intelligenz, wie die Welt buchstäblich funktioniert – Es sind Systeme und Prozesse, F__________: Entwicklung, Produktion, Kauf und Verkauf von Waren, Personenverkehr und Geldverkehr, die Förderung von Rohstoffen, Arbeit und Lebensraum für Milliarden von Menschen.

 

  
1. 

noch sehen

2. 

auf einen anderen Teil der Erde

3. 

was sie denken, mögen

4. 

die Folgendes ermöglichen

5. 

dass wir alle mehr

6. 

zu der Vernetzung aller Geräte

7. 

aus dem wir uns über

 



Прочитайте текст и выполните задания А15А21. В каждом задании укажите цифру 123 или 4, соответствующую выбранному Вами варианту ответа.

Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Das Besondere an der Anna-Freud-Schule ist, dass sie …

    1) 

mit einer Pflegeanstalt zusammen arbeitet.

    2) 

eine Schule für nur behinderte Jugendliche ist.

    3) 

eine Mischung aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist.

    4) 

nichtbehinderte Schüler auch aufnimmt.


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Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Cesar Behnam hat auf die Anna-Freud-Schule gewechselt, …

    1) 

weil er sie toll findet.

    2) 

obwohl seine alte Schule ihm besser gefällt.

    3) 

denn er mag die lange Fahrt zur Schule.

    4) 

weil es in Aachen keine Schule für behinderte Kinder gibt.


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Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Die Anna-Freud-Schule in Köln gehört zu den Schulen, die …

    1) 

mehrmals im Schulenwettbewerb gewonnen haben.

    2) 

in diesem Jahr Sieger des Schulenwettbewerbs werden können.

    3) 

Jurymitglieder des Schulenwettbewerbs sind.

    4) 

die Behindertenrechtskonvention unterzeichnet haben.


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Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Laut der Behindertenrechtskonvention darf jeder behinderte Schüler in … lernen.

    1) 

Gymnasien

    2) 

Hauptschulen

    3) 

allen Schultypen

    4) 

Förderschulen


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Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Die Schülerin der Anna-Freud- Schule Annabelle Piele…

    1) 

geht lieber auf die Ernst-Simons-Realschule.

    2) 

hat an der Anna-Freud-Schule keine guten Noten.

    3) 

findet keine großen Unterschiede im Unterricht.

    4) 

hat viele Freundinnen unter Behinderten.


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Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Simon Rode sieht den großen Vorteil darin, dass an der Anna-Freud-Schule …

    1) 

das Lernen leichter ist.

    2) 

die Klassen wenige Schüler haben.

    3) 

die Klassenräume sehr groß sind.

    4) 

viel Pflegepersonal tätig ist.


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Mit und ohne Rollstuhl gemeinsam zum Abitur

In deutschen Gymnasien sind Kinder mit körperlichen Behinderungen die Ausnahme. An der Anna-Freud-Schule in Köln ist es genau umgekehrt. Das Besondere an diesem Gymnasium: die Schüler mit körperlichen Behinderungen sind in Überzahl. Deshalb kann sich das Lehr- und Pflegepersonal optimal auf ihre individuellen Bedürfnisse einstellen. Wenn es um die sogenannte Inklusion an deutschen Schulen geht, ist damit meist gemeint, dass sich Haupt- und Realschulen oder Gymnasien für Schüler mit Behinderungen öffnen. An der Anna-Freud-Schule ist das anders: Die Schule öffnet sich in der Oberstufe auch für nichtbehinderte Schüler. An der Anna-Freud-Schule lernen körperbehinderte Schüler und Nichtbehinderte ab der 11. Klasse gemeinsam.

Mathematik ist nicht unbedingt sein Lieblingsfach, aber Cesar Benham ist trotzdem hochkonzentriert. Der 20-Jährige schaut auf ein Aufgabenblatt, denkt kurz nach und macht seinen beiden Mitschülern einen Lösungsvorschlag. Die Oberstufenschüler der Anna-Freud-Schule in Köln sitzen in einer Kleingruppe zusammen und werten geometrische Daten aus. Hier brauchen die älteren Schüler besonders viel Platz. Denn hier gehen sie nicht nur zur Tafel, sie fahren mit einem Rollstuhl dorthin. Cesar Behnam ist froh darüber. „Ich habe mir schon immer gewünscht, auf eine integrative Schule zu gehen“, sagt er. Der 20-Jährige sitzt im Rollstuhl. Weil er viel Unterstützung braucht, ging er einige Jahre auf eine sogenannte Förderschule in seiner Heimatstadt, in der nur behinderte Schüler unterrichtet werden. Für den Besuch der Anna-Freud-Schule nimmt Cesar sogar die tägliche Fahrt von seiner Heimatstadt Aachen nach Köln in Kauf.

Aufgrund dieses deutschlandweit einmaligen Konzepts hofft das Kölner Gymnasium jetzt auf den deutschen Schulpreis. Es gehört zu den 20 Schulen, aus denen die Jury im Sommer den Sieger ermitteln wird. Das ist nicht unbedingt erstaunlich, denn das Thema Inklusion beschäftigt deutsche Schulen und die Politik derzeit wie kein anderes Bildungsthema.

Seit Deutschland vor drei Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, ist klar: Künftig hat jeder behinderte Schüler ein Recht darauf, in jeder Schule überall gemeinsam mit nichtbehinderten Klassenkameraden zu lernen. Doch der Weg dahin ist weit. Vor allem an Gymnasien finden sich noch kaum behinderte Schüler.

Gemeinsames Lernen mit körperbehinderten Schülern – das ist für Annabelle Piele längst Alltag. Die 18-Jährige ging bis zur zehnten Klasse auf die benachbarte Ernst-Simons-Realschule. Weil sie gute Noten hatte, wechselte sie anschließend aufs Gymnasium. „Die Zusammenarbeit ist gar nicht so unterschiedlich, wie viele denken: Manche sitzen im Rollstuhl oder können vielleicht nicht so gut sprechen“, aber das ist eben kein Hindernis.

Auch Simon Rode hat sich für die Anna-Freud-Schule entschieden. Die kleinen Klassen mit weniger als zehn Schülern sieht er als klaren Vorteil. „Ich bin selber eher ein ruhiger Mensch, deshalb kommt mir das zugute“, sagt der 17-Jährige.

Von der guten Betreuung durch Lehrer und Sonderpädagogen sowie der ruhigen Atmosphäre würden alle profitieren, meint Schulleiter Ludwig Gehlen. Er sei davon überzeugt, dass alle Schüler hier sehr viel lernen und erfahren könnten, gerade im Bereich des sozialen und des emotionalen Lernens.

 

Der Schulleiter Ludwig Gehlen meint, dass das integrierte Lernen …

    1) 

das deutsche Bildungssystem verbessert.

    2) 

Deutsche toleranter macht.

    3) 

Schüler zur Disziplin erzieht.

    4) 

Kenntnisse der Schüler vertieft.

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